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Kandidatinnen und Kandidaten gesucht - Personalratswahl 2010
Im September 2010 wird ein neuer Personalrat gewählt. Die Amtszeit beginnt am 01. Oktober 2010 und endet am 30. September 2011. Interessierte KandidatInnen und Kandidaten können sich bis zum 13. August 2010 bei uns melden (E-Mail: personalrat_referendare@yahoo.de). Für alle Interessenten folgt ein kurzer Überblick, der bereits einige Fragen beantworten dürfte:
Welche Voraussetzungen muss ein(e) KandidatIn erfüllen?
Der Bewerber muss Rechtsreferendar am Landgericht Düsseldorf sein und am Wahltag noch mindestens vier Monate Referendarzeit vor sich haben (§ 97 III Nr.2 LPVG). Praktisch wäre es wünschenswert, wenn jeder Kandidat annähernd die gesamte Amtszeit ausfüllen könnte.
Es wäre erfreulich, wenn sich ein oder zwei PC- und internetversierte Interessenten unter den Bewerbern finden würden. Der Personalrat organsiert die Ausgabe der Aktenvorträge
und Prüfungsprotokolle über Downloads und Emails, um die Dokumente bei Bedarf zeitnah übermitteln zu können. Die Homepage verlangt daher eine sachkundige Betreuung. Allerdings bekommt Ihr natürlich von uns eine entsprechende Einführung in die Arbeit, so dass kein spezielles Vorwissen notwendig ist.
Welche Aufgaben kommen auf ein gewähltes Mitglied zu?
Der Personalrat hat einerseits gesetzliche Mitwirkungsrechte, insbesondere auf dem Gebiet des Disziplinarwesens. Die praktische Bedeutung dieser Befugnisse tendiert (zum Glück) gegen Null. Bedeutender ist die allgemeine Beratungsfunktion, etwa bei Schwierigkeiten mit Ausbildern oder bei der Zeugniserteilung. Schließlich kann sich der Personalrat durch eines seiner Mitglieder vorstellen, wenn eine neue AG ihren Referendardienst antritt.
Der Personalrat konzentriert sich daneben auf Angebote, die den Referendaren bei der erfolgreichen Durchführung ihrer Ausbildung helfen: Aktenvorträge zur Examensvorbereitung werden über die Homepage ausgegeben sowie der Verleih von Prüfungsprotokollen per Email.
Aber auch Projekte, wie der Referendariatsführer und die neue Ausbilderdatenbank im Forum müssen up-to-date gehalten werden.
Interessenvertretung der Referendare...
Der Personalrat vertritt die Gesamtheit der Düsseldorfer Referendare gegenüber der Ausbildungsleitung und den sonstigen, für die Juristenausbildung zuständigen Stellen. Mit der Ausbildungsleitung des Landgerichts finden viermal im Jahr die sogenannten "Quartalsgespräche" statt, innerhalb derer aktuellen Fragen und Problemstellungen besprochen werden können. Dies ist auch der Ort für allgemeine Anregungen oder ein generelles Feedback aus der Ausbildung. Themen des letzten Jahres waren unter anderem die Einrichtung eines Examensklausurenkurses und die Einführung von Referendarausweisen.
Nach dem gesetzlichen Leitbild soll der Personalrat darüber hinaus mit den Referendarpersonalräten der übrigen fünf Landgerichte innerhalb des OLG-Bezirks Düsseldorf einen Bezirkspersonalrat der Rechtsreferendare bilden. Dieser Bezirkspersonalrat fungiert als Ansprechpartner gegenüber dem LJPA, dem OLG und dem Justizministerium. Leider gibt es derzeit keinen Bezirkspersonalrat, weil nur an den LGs Düsseldorf und Duisburg ein Referendarpersonalrat gewählt werden konnte.
Genießt der Personalrat Vergünstigungen?
Nein. Es gibt nicht mehr Geld und nicht mehr Urlaub. Dennoch macht die Arbeit Spaß und bietet einige Gestaltungsmöglichkeiten.
Der Bewerber muss Rechtsreferendar am Landgericht Düsseldorf sein und am Wahltag noch mindestens vier Monate Referendarzeit vor sich haben (§ 97 III Nr.2 LPVG). Praktisch wäre es wünschenswert, wenn jeder Kandidat annähernd die gesamte Amtszeit ausfüllen könnte.
Es wäre erfreulich, wenn sich ein oder zwei PC- und internetversierte Interessenten unter den Bewerbern finden würden. Der Personalrat organsiert die Ausgabe der Aktenvorträge
und Prüfungsprotokolle über Downloads und Emails, um die Dokumente bei Bedarf zeitnah übermitteln zu können. Die Homepage verlangt daher eine sachkundige Betreuung. Allerdings bekommt Ihr natürlich von uns eine entsprechende Einführung in die Arbeit, so dass kein spezielles Vorwissen notwendig ist.
Welche Aufgaben kommen auf ein gewähltes Mitglied zu?
Der Personalrat hat einerseits gesetzliche Mitwirkungsrechte, insbesondere auf dem Gebiet des Disziplinarwesens. Die praktische Bedeutung dieser Befugnisse tendiert (zum Glück) gegen Null. Bedeutender ist die allgemeine Beratungsfunktion, etwa bei Schwierigkeiten mit Ausbildern oder bei der Zeugniserteilung. Schließlich kann sich der Personalrat durch eines seiner Mitglieder vorstellen, wenn eine neue AG ihren Referendardienst antritt.
Der Personalrat konzentriert sich daneben auf Angebote, die den Referendaren bei der erfolgreichen Durchführung ihrer Ausbildung helfen: Aktenvorträge zur Examensvorbereitung werden über die Homepage ausgegeben sowie der Verleih von Prüfungsprotokollen per Email.
Aber auch Projekte, wie der Referendariatsführer und die neue Ausbilderdatenbank im Forum müssen up-to-date gehalten werden.
Interessenvertretung der Referendare...
Der Personalrat vertritt die Gesamtheit der Düsseldorfer Referendare gegenüber der Ausbildungsleitung und den sonstigen, für die Juristenausbildung zuständigen Stellen. Mit der Ausbildungsleitung des Landgerichts finden viermal im Jahr die sogenannten "Quartalsgespräche" statt, innerhalb derer aktuellen Fragen und Problemstellungen besprochen werden können. Dies ist auch der Ort für allgemeine Anregungen oder ein generelles Feedback aus der Ausbildung. Themen des letzten Jahres waren unter anderem die Einrichtung eines Examensklausurenkurses und die Einführung von Referendarausweisen.
Nach dem gesetzlichen Leitbild soll der Personalrat darüber hinaus mit den Referendarpersonalräten der übrigen fünf Landgerichte innerhalb des OLG-Bezirks Düsseldorf einen Bezirkspersonalrat der Rechtsreferendare bilden. Dieser Bezirkspersonalrat fungiert als Ansprechpartner gegenüber dem LJPA, dem OLG und dem Justizministerium. Leider gibt es derzeit keinen Bezirkspersonalrat, weil nur an den LGs Düsseldorf und Duisburg ein Referendarpersonalrat gewählt werden konnte.
Genießt der Personalrat Vergünstigungen?
Nein. Es gibt nicht mehr Geld und nicht mehr Urlaub. Dennoch macht die Arbeit Spaß und bietet einige Gestaltungsmöglichkeiten.
Drucken | 19.07.2010, 23.27 | PersonalratKommentar schreiben
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